Berufsprojekt für die Klasse 7 in Kooperation mit dem Internationalen Treff Jägerstraße

 

Kurzkonzept:

 

Ziele des Projektes mit der Jugendfreizeiteinrichtung sind, Informationen über einzelne ausgewählte Berufe zu vermitteln und so die Berufswahlorientierung zu erleichtern. Gleichzeitig aber auch im Bereich der sozialen Kompetenzen ein Lernfeld zu bieten.

 

Um die Schülerinnen und Schüler schon frühzeitig an die Thematik Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche heranzuführen, wird bereits mit Jugendlichen der 7. Klassen gearbeitet.

 

Erstmals wurde das Projekt im Mai 2006 mit großem Erfolg durchgeführt. In den folgenden Jahren wurde es, unter Einbindung neuer Berufe, fortgeführt und ständig erweitert.

 

Teilnehmen können bis zu 25 Schülerinnen und Schüler. Wünschenswert ist eine in etwa paritätische Teilnahme von Mädchen und Jungen.

 

Das Projekt findet an vier Tagen statt.

·       Ein Projekttag im Internationalen Treff

·       Zwei Praxistage in verschiedenen Unternehmen

·       Ein Abschluss- und Nachbereitungstag in der Schule

 

Projekttag im Internationalen Treff:

 

An diesem Tag wird einleitend auf das Thema Berufswahl eingegangen. Spielerisch werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterschiedliche Berufsbilder vorgestellt werden und mit ihnen soziale Kompetenzen erarbeitet, erweitert und getestet.

 

Erlernen sozialer Kompetenzen:

Mit den Jugendlichen werden verschiedene Spiele durchgeführt, bei denen es darum geht, Teamfähigkeit und Kooperationsbereitschaft zu üben.

Es wird beispielsweise ein “Positionsspiel” durchgeführt, bei dem die Schülerinnen und Schüler anhand unterschiedlicher Wahlmöglichkeiten eigene Positionen zu gesellschaftlichen Einstellungen und Wertehaltungen bestimmen und diese verständlich vertreten lernen.

 

Kennenlernen unterschiedlicher Berufsbilder:

Mit den Schülerinnen und Schülern wird ein Quiz zu Berufen, an denen sie  Interesse zeigen und zum Thema Berufswahl und der Einschätzungen notwendiger Qualifikationen im fachlichen wie persönlichen Bereich durchgeführt.

 

Aufzeigen eines weiteren Spektrums an Berufswahlmöglichkeiten:

Die Jugendlichen nehmen in Gruppen an einer Rallye durch den Stadtteil teil und suchen mit einem Fragebogen verschiedene Unternehmen und Handwerksbetriebe auf, um sich über das Thema Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren.

 

Sie lernen Betriebe im Stadtteil kennen, bei denen sie sich möglicherweise im Laufe ihres weiteren Schullebens um Praktika bewerben können.

Darüber hinaus kommen unterschiedliche Stärken der Jugendlichen zum Tragen, Kooperations-, Kommunikations- und Teamfähigkeit werden eingeübt. 

 

Praxistage in verschiedenen Unternehmen

 

An den Praxistagen suchen die Jugendlichen in Gruppen von 2 bis 4 Personen einen Betrieb, um dort einen Einblick in für sie interessante Berufe zu gewinnen. Begleitet werden die Gruppen jeweils von einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter der Jugendfreizeiteinrichtung. Sie werden an der Schule abgeholt und wieder dorthin zurück gebracht.

Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, an einem  Arbeitstag ein realitätsnahes Bild des erlebten Berufes zubekommen. Wenn möglich bekommen die Jugendlichen einen “Jobpaten” zur Seite gestellt, der sie über den Tag begleitet und der Ansprechperson für alle Fragen ist. Um den Einblick interessant zu gestalten, bekommen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, selbst praktisch tätig zu werden.

 

2006 startete das Projekt mit zwei Praxisfeldern (Schlosserei und Schreinerei). Seitdem haben wir durch Kooperationen mit verschieden Praxisstellen die Berufsfelder erweitern können - momentan finden Schnuppertage im Bereich Schlosserei, Schreinerei, Garten-Landschaftsbau, Hauswirtschaft, Floristik, Kindertagesstätte, KFZ- und Elektrowerkstatt statt.

 

Abschluss- und Auswertungstag in der Schule

 

Der Praxistag wird mit den Schülerinnen und Schüler  reflektiert. Die Schülerinnen und Schüler berichten von ihren unterschiedlichen Praxiserfahrungen.

Fotos der Berufserkundungen zeigen hierbei den „beruflichen Alltag“.

Zusätzlich gibt es einen Fragebogen für die Jugendlichen, in dem diese das Projekt reflektieren und bewerten.